Vielfalt-deiner-Investitionsmöglichkeiten-Optionshandel-Titel

– Gewinne erzielen mit jeder Kursentwickung –

Im Optionshandel lässt sich von steigenden, gleichbleibenden und fallenden Kursen profitieren. Auch kannst du mit Hilfe von Optionen z. B. Aktien günstiger – unterhalb des aktuellen Börsenkurses – einkaufen. Aktien gegen Kursverluste abzusichern ist ebenfalls ganz einfach möglich. Es lohnt sich also sehr, wenn du dich mit dem Thema Optionen beschäftigst. 

Vielfalt1
Vielfalt-deiner-Investitionsmöglichkeiten-Optionshandel-Übersicht
Optionen
– Gewinne erzielen mit jeder Kursentwicklung –

Inhaltsverzeichnis

Klicke auf die gewünschte Zeile und gelange direkt dorthin …

# Was ist der Optionshandel?

# Was gibt es für Optionen?

# nützliche Fakten: Optionshandel als Investitionsanlage

# Vor- und Nachteile als Investitionsanlage

# Alles zum Kauf von Optionen

# Alles zum Verkauf von Optionen

# Alles was du sonst noch wissen solltest: Zeitaufwand, Steuer, …

# Unser Geheimtipp

# Wo und wie findest du passende Optionen?

# Unsere Empfehlungen

# Alles auf einem Blick

# Bonusmaterial

Was ist der Optionshandel?

Das Wort „Option“ kann auch als Möglichkeit oder Wahlmöglichkeit verwendet werden. Demnach ist der Optionshandel ein Handel mit Möglichkeiten, welcher am sogenannten Terminmarkt abgewickelt wird. Dabei gibt der Verkäufer dem Käufer die Möglichkeit – bis zu einem festgelegten Zeitpunkt und festgelegten Preis – Wertpapiere von ihm zu kaufen oder an ihn zu verkaufen. Der Käufer kauft sich hingegen das Recht, seine Wertpapiere zu einem vereinbarten Preis innerhalb der vereinbarten Zeit zu verkaufen, bzw. gewünschte Wertpapiere zu einem bestimmten vereinbarten Preis kaufen zu dürfen. Für dieses Wahlrecht zahlt der Käufer an den Verkäufer eine Prämie. Ob er dieses Recht in Anspruch nimmt, ist dem Käufer selbst überlassen.

Der Vorteil im Optionshandel ist, dass man von steigenden Kursen, von fallenden Kursen und von gleichbleibenden Kursen profitieren kann. Dies ist lediglich davon abhängig, welche Option gekauft oder verkauft wurde.

Beispiel: Du kaufst dir das Recht, 100 Aktien der XY-AG in 6 Monaten zum Preis von 100 Euro kaufen zu dürfen. Steht der Aktienkurs in 6 Monaten bei 125 Euro, ist es sinnvoll dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Denn du würdest in diesem Fall nur 100 Euro anstatt 125 Euro pro Aktie bezahlen. Würdest du die erworbenen Aktien im nächsten Augenblick zum aktuellen Börsenkurs von 125 Euro wieder verkaufen, würdest du 25 Euro pro Aktie Gewinn machen (100 Aktien x 25 Euro = 2.500 Euro Gewinn). Steht hingegen der Aktienkurs in 6 Monaten bei 90 Euro, lohnt es sich nicht dein Recht in Anspruch zu nehmen. Denn du würdest die Aktien direkt an der Börse um 10 Euro günstiger kaufen können. Die gezahlte Prämie erhältst du jedoch nicht zurück.

Anderes Beispiel: Du kaufst dir das Recht, 100 Aktien der XY-AG in 6 Monaten zum Preis von 100 Euro verkaufen zu dürfen. Steht der Aktienkurs in 6 Monaten bei 75 Euro, ist es sinnvoll dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Denn du würdest in diesem Fall 100 Euro anstatt nur 75 Euro pro Aktie bekommen. Damit würdest du 25 Euro pro Aktie mehr bekommen, als der aktuelle Börsenkurs ist (100 Aktien x 25 Euro = 2.500 Euro Gewinn). Steht der Aktienkurs in 6 Monaten hingegen bei 110 Euro, lohnt es sich nicht, dein Recht in Anspruch zu nehmen. Denn du würdest für die Aktien direkt an der Börse um 10 Euro mehr bekommen. Die gezahlte Prämie erhältst du auch hier nicht zurück.

Insbesondere beim zweiten Beispiel ist der Optionshandel in gewisser Weise vergleichbar mit einer Versicherungsgesellschaft. Die Versicherung sichert den Kunden für den Schadensfall ab. Dafür zahlt der Kunde regelmäßig einen vereinbarten Betrag (Versicherungsprämie) an die Gesellschaft. Tritt der abgesicherte Schadensfall ein, zahlt die Versicherung den Schaden. Tritt in der Vertragszeit kein Schadensfall auf, zahlt der Kunde zwar die Prämie, nimmt jedoch die Leistungen der Gesellschaft nicht in Anspruch.

Dieses Prinzip des Optionshandels wurde bereits Anfang des 17. Jahrhunderts verwendet – im Tulpenhandel. Damals investierten Investoren nicht mehr nur in fertige Tulpen, sondern bereits in Tulpenzwiebeln.

Wichtig: Zwischen Optionen und Optionsscheinen gibt es große Unterschiede. Diese sind unbedingt zu beachten. 

Optionsscheine werden von Emittenten (Banken) ausgegeben, die diese Scheine künstlich verteuern können. Der Handel findet mit der Bank statt – und nicht direkt an der Börse. Die Regeln für Optionsscheine sind nirgends reguliert und können von den Banken jederzeit angepasst werden.

Was gibt es für Optionen?

 

Optionen können auf verschiedene, sogenannte Basiswerte gehandelt werden. Diese sind unter anderem Aktien, Indizes oder Rohstoffe. 

Möglichkeit 1 – Optionen kaufen (Versicherung): Du möchtest dir das Recht sichern, deine Wertpapiere zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis verkaufen zu können, bzw. Wertpapiere zu einem bestimmten Preis kaufen zu dürfen. Für dieses Recht bezahlst du eine festgelegte Prämie. 

Möglichkeit 2 – Optionen verkaufen (Geld verdienen): Dabei verkaufst du jemanden das Recht, deine Wertpapiere zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen, bzw.  verpflichtest du dich, dessen Wertpapiere zu einem bestimmten Preis abzukaufen. Du sicherst den anderen ab. Für diese eingehende Verpflichtung und den damit verbundenen Risiko, erhältst du eine Prämie.

Möglichkeit 3 – Wertpapiere günstiger kaufen (Sparen): Vorausgesetzt du möchtest definitiv ein bestimmtes Wertpapier zu einem bestimmten Preis kaufen – kannst du jemanden die Option verkaufen, dass du seine Wertpapiere zu diesem Preis abkaufst. Du gibst ihn die Garantie und erhältst im Gegenzug eine Prämie. Dieses verdiente Geld kannst du am Ende vom Kaufpreis abziehen und kaufst dir somit günstigere Wertpapiere ein. 

Design ohne Titel 14

Nützliche Fakten

Optionshandel als Investitionsanlage

Geldwert

Geldwert vs. Sachwert

Ob es sich beim Optionshandel, um einen Geldwert oder Sachwert handelt, hängt davon ab, womit gehandelt wird. Handelt es sich bei dem Basiswert um einen Sachwert, so kann die Option darauf auch als Sachwert angesehen werden. 

Geldwert5

Verfügbarkeit

Optionen können jederzeit zu den Börsenöffnungszeiten gekauft und verkauft werden. Voraussetzung dafür ist, dass es jemanden am Markt gibt, der dir die Option zum gewünschten Preis verkauft (wenn du kaufen möchtest) bzw. abkauft (wenn du verkaufen möchtest). Sprich das Handelsvolumen muss groß genug sein. 

Geldwert7

Renditeerwartung

Eine pauschale Aussage ist nicht möglich, da es zahlreiche Strategien und Werte gibt – mit denen man handeln kann. Die Rendite schwankt zwischen 0,x% bis hin zu dreistelligen Prozentsätzen. Dabei ist jedoch zu bedenken: Je höher die mögliche Rendite ist, desto höher ist auch das Risiko.

Geldwert6

Sicherheit

Hierbei lassen sich zwei Sicherheiten unterscheiden

1) Die Sicherheit von Optionen ist gewährleistet, da es kein Emittentenrisiko gibt. OptionsSCHEINE können zum Beispiel von Banken etc. herausgegeben werden. Im Falle der Insolvenz dieser herausgebenden Bank, können diese Optionsscheine wertlos werden. Optionen werden direkt zwischen zwei Marktteilnehmern gehandelt. Bei jedem Marktteilnehmer wird ein bestimmter Geldbetrag als Sicherheit auf dem jeweiligen Konto geblockt, um die Rechte und Pflichten aus den Optionsgeschäften jederzeit nachkommen zu können. Dies übernimmt der Broker automatisch. 

2) Die Sicherheit Geld zu verdienen/ Gewinne zu erzielen oder zu verlieren, hängt von der jeweiligen Strategie und dem eingegangenen Risiko ab. Je höher die angestrebten Renditen, umso höher das Risiko und die Möglichkeit eines Totalverlustes. 

Geldwert8

Erforderliches Wissen

Zum Handeln von Optionen sollte sich zwingend vorab entsprechendes Fachwissen angeeignet werden. Dieses hört sich vielleicht zu Beginn kompliziert an, ist jedoch – einmal verstanden – in den Grundlagen einfach. Jedoch ist ohne eine fundierte Ausbildung die Gefahr groß, viel Geld zu verlieren. Auch hier ist zu empfehlen, ein entsprechendes Seminar zu buchen oder sich einen Mentor zu suchen. Sich das Wissen nur im Internet anzueignen kann am Ende sehr viel Lehrgeld kosten. Außerdem sparst du dir bei einem Seminar sehr viel Zeit, weil du das Wissen komprimiert und auf den Punkt gebracht vermittelt bekommst. .

Des Weiteren bieten einige Broker Demo-Konten an. Hier erhältst du die Möglichkeit mit „Spielgeld“ den Optionshandel zu üben.

Vor- und Nachteile

vom Optionshandel als Investitionsanlage

Vorteile

Der Optionshandel bietet nicht nur die Möglichkeit ein Einkommen zu erzielen, sondern vor allem den Wertpapierbestand abzusichern. Der Handel findet direkt an der Börse statt, sodass kein Emittentenrisiko besteht.

Es kann mit geringem Zeitaufwand zu den üblichen Börsenhandelzeiten gehandelt werden. Damit ist man zeitlich flexibel. Zudem bedarf es einen deutlich reduzierten Kapitaleinsatz im Vergleich zu anderen Börsengeschäften, wie den direkten Kauf von Aktien.

Der Optionshandel bietet die Möglichkeit von steigenden, aber auch von fallenden oder gleichbleibenden Kursen zu profitieren. Des Weiteren sind auch Gewinne möglich, wenn der Kurs sich anders entwickelt als vorhergesagt. Das Risiko kann vorab klar definiert werden.

Ein direktionaler Handel, als auch der nicht-direktionale Handel (das heißt ohne Marktmeinung) ist hierbei möglich.

Design ohne Titel1
Design ohne Titel2

Nachteile

Optionen werden in Kontrakten gehandelt. Bei Aktien beinhaltet ein Kontrakt 100 Aktien. Sprich, wenn du jemanden 1 Option verkaufst, dass du gegebenfalls 100 Aktien an ihn verkaufen musst bzw. von ihm kaufen musst.

Die Broker bieten die Möglichkeit an, mit mehr Geld zu handeln als man selbst besitzt. Hierbei besteht jedoch das Risiko, dass sich die Hebelwirkung der Optionen überproportional negativ auswirkt und im schlimmsten Fall das gesamte Konto vernichtet.

Die meisten Broker verlangen jedoch eine Mindestgröße des Kontos – zum Beispiel 2.000€ – damit ein Handeln überhaupt möglich ist.

Doch auch beim Handeln nur mit eigenem Kapital kann ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden. Daher ist es im Optionshandel erforderlich, sich vorab gut zu informieren und die Grundlagen im Schlaf zu beherrschen. Auch ist eine regelmäßige Kontrolle der gehandelten Positionen erforderlich.

Optionen haben eine Laufzeit und können wertlos verfallen. Je nachdem was du mit dem Trade bezweckst, kann dies von Vor- oder Nachteil für dich sein.

Alles Wissenswerte zum Kauf von Optionen

(als Investitionsanlage)

Das solltest du bei der Auswahl von Optionen beachten:

Optionen beziehen sich immer auf einen Basiswert, wie auf eine bestimmte Aktie, einen bestimmten Rohstoff oder einen bestimmten Index. Dieser Basiswerte sollte zur Strategie des Optionshändlers passen.

Auch ist es wichtig, die richtige Laufzeit zu wählen. Optionen können mit einer Restlaufzeit von wenigen Minuten / wenigen Stunden bis zu einer Restlaufzeit von mehreren Jahren gekauft oder verkauft werden. Je kürzer die Laufzeit ist, desto schwankungsanfälliger sind die Optionen bei Kursveränderungen des Basiswertes.

Je höher das Risiko ist, umso mehr Prämie bekommst du, bzw. musst du bezahlen. Dies gilt insbesondere im Zeitraum, wenn Jahresberichte oder Quartalsberichte (Earnings) veröffentlicht werden.

Eine Option umfasst immer 100 Stück. Verkaufst du das Recht, dass jemand dir zum Beispiel Aktien bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis verkaufen darf – musst du damit rechnen, dass du ihm 100 Aktien (1 Option) abkaufen musst.

Der Käufer kauft immer das Recht, der Verkäufer geht immer eine Verpflichtung ein.

Daran solltest du langfristig beim Kauf von Optionen denken:

Es ist zu empfehlen, von Anfang an ein Trading-Journal zu führen. In diesem wird auch vorab festgelegt, mit welchem Ziel die Option gekauft oder verkauft wurde. Halte dich an dieses vorab festgelegte Ziel, sowie an die von dir ausgewählte Strategie. Denn deine Emotionen können zu ungünstigen Entscheidungen und zu hohen Verlusten führen.

Diese Kosten kommen beim Optionskauf auf dich zu:

Die Kosten variieren je nach Anbieter / Broker. Bei deutschen Brokern sind die Kosten höher und können mehrere Euros pro gehandeltem Kontrakt betragen. Es gibt aber auch günstigere Alternativen.

Du kannst ein Konto im Ausland- zum Beispiel in den USA – eröffnen. Die Kontoeröffnung und der Handel im Ausland ist via Online-Plattform einfach und problemlos möglich, und natürlich legal. Du musst deine Gewinne beim deutschen Finanzamt angeben und diese auch mit der normalen Kapitalertragsteuer versteuern. 

Soviel (eigenes) Kapital benötigst du, um Optionen zu kaufen:

Broker verlangen in der Regel ein Mindestkapital auf dem Konto, damit ein Handeln überhaupt möglich ist. Bei Interaktiv Brokers liegt der Mindestkapitaleinsatz zum Beispiel bei 2.000€. Wie viel weiteres Kapital benötigt wird, hängt davon ab, welche Optionen gehandelt werden sollen. Sinnvoll ist es aber, mehr als diese 2.000 € einzuzahlen. Es gibt im Optionshandel teils große Kursschwankungen und ein Totalverlust kann nie ausgeschlossen werden.

Jedoch besteht bei einigen Brokern – wie Interaktiv Brokers (IB) – die Möglichkeit, ein Demo-Konto zu verwenden. Dies bietet den Vorteil, die Handhabung des Optionshandels ohne eigenen Kapitaleinsatz zu erlernen und zu festigen, sowie bei Bedarf verschiedene Strategie ohne Bedenken ausprobieren zu können.

Ablauf des Optionskaufs:

Im ersten Schritt entscheidest du dich, welchen Basiswert du handeln möchtest, über welchen Zeitraum und mit welchem Ziel. Die einfachsten Strategien sind hierbei Wertpapiere abzusichern, günstiger zu kaufen oder durch Prämien Geld zu verdienen. Abhängig davon, welches Ziel du verfolgst verkaufst du bzw. kaufst du einen sogannten Put oder Call.

Wenn du einen Put oder Call kaufst, zahlst du eine Prämie.

Beispiel: Willst du auf jeden Fall z. B. 250 Euro pro Aktie erlösen, kannst du dir eine Option – einen sogenannten Put – kaufen. Diese Option gibt dir das Recht – zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Laufzeit – deine 100 Aktien für 250 Euro zu verkaufen, egal wo der Kurs steht. Für dieses Recht zahlst du eine Prämie, welche beim Kauf dieser Option feststeht.

Oder du bietest den Gegenpart an und verkaufst einen Put oder Call. Dabei erhältst du die Prämie als Verdienst und gehst die Verpflichtung ein, die entsprechenden Wertpapiere bei Bedarf abzukaufen, bzw. zu verkaufen.

Dies sind die Grundlagen des Optionshandels. Jedoch gibt es zahlreiche weitere Strategien und Kombinationsmöglichkeiten, die sich leicht in verschiedenen Seminaren erlernen lassen.

Alles Wissenswerte zum Verkauf von Optionen

(als Investitionsanlage)

Daran solltest du beim Verkauf von Optionen denken:

Um Verwirrungen vorab auszuschließen, geht es beim Verkauf von Optionen darum, einen gekauften oder verkauften Call oder Put wieder zu schließen bzw. einzulösen. Dies ist jederzeit möglich, kann jedoch mit Verlusten verbunden sein. 

Diese Kosten kommen beim Verkauf auf dich zu:

Wenn du dir das Recht gekauft hast, deine Wertpapiere zu einen bestimmten Preis verkaufen zu können, bzw. bestimmte Wertpapiere zu einen festgelegten Preis zu kaufen, kannst du dieses Recht jederzeit einfordern – ohne weitere Kosten. 

Hast du hingegen jemandem das Recht verkauft und damit eine Prämie erhalten, kannst du diese Option zurück kaufen. Wie hoch die Gesamtkosten dafür sind, hängt vom aktuellen Börsenkurs und der Restlaufzeit ab. In manchen Fällen können die anfallenden Gebühren höher liegen, als die zu Beginn erhaltene Prämie.

Ablauf des Verkaufs:

Hast du eine Option gekauft und möchtest dein Recht einfordern, klickst du auf den entsprechenden Button und bestätigst deine Eingabe.

Möchtest du eine verkaufte Option wieder zurück kaufen, kannst du die aktuellen Rückkaufswerte in deiner Depotübersicht einsehen. Mit Klick auf das entsprechende Feld und der Bestätigung tätigst du den Rückkauf und zahlst die Kosten.

Welche Strategien es gibt und wann sich ein Rückkauf einer Option lohnt, erfährst du unter anderem hier im Grundlagenseminar. 

Alles was du sonst noch wissen solltest

zum Optionshandel als Investitionsanlage

Geldwert9

Zeitaufwand für den Kauf

Vorausgesetzt du verfügst über das notwendige Grundwissen und je routinierter und erfahrener du bist desto schneller ist der Handel durchgeführt. Hast du deinen gewünschten Basiswert ermittelt und bist dir darüber im Klaren, welche Strategie du handeln möchtest, ist die Umsetzung innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Du wählst in der Auswahlmaske deines Anbieters die gewünschten Optionen aus und erteilst digital einen Kauf- oder Verkaufsauftrag  – die sogenannte Order. Die Ausführung erfolgt innerhalb weniger Sekunden, wenn ein anderer Marktteilnehmer dein Limit (deine ausgewählten Forderungen/ Wünsche) akzeptiert. Der Geldbetrag wird anschließend deinem Konto / Depot belastet oder gutgeschrieben.

Geldwert10

Zeitaufwand für den Verkauf

Der Zeitaufwand – um eine Option zurück zu kaufen oder dein Recht einzufordern – ist mit wenigen Klicks durchgeführt. Die meisten Broker stellen alle aktuellen Werte hinter den laufenden Optionen dar, sodass ein Suchen andersweitig entfällt. 

Geldwert11

Anfallende Steuer beim Kauf

Die Besteuerung des Optionshandels ist komplex und abhängig davon, in welchem Land gehandelt wird. Des Weiteren gibt es regelmäßige steuerliche Anpassungen, sodass es zu empfehlen ist ein akutelles Steuerseminar bezüglich Optionen zu kaufen oder einen Steuerberater zur Rate zu ziehen. Auf jeden Fall gilt, dass Gewinne, wie auch Prämien nach der geltenden Kapitalertragssteuer, zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer versteuert werden müssen. Wann und wie oft im Jahr ist verschieden – auch wann und in welchem Umfang Verluste gegengerechnet werden können. 

Hinweis: Stand 09/2020. Diese Informationen ersetzen keine steuerliche Beratung. Hierzu sind wir nicht berechtigt. Für weitere Informationen und für eine steuerliche Beratung wende dich bitte an deinen Steuerberater.
Geldwert12

Anfallende Steuer beim Verkauf

Siehe „anfallende Steuer beim Kauf“

Hinweis: Stand 09/2020. Diese Informationen ersetzen keine steuerliche Beratung. Hierzu sind wir nicht berechtigt. Für weitere Informationen und für eine steuerliche Beratung wende dich bitte an deinen Steuerberater.

Unser Geheimtipp

1) Um erfolgreich Optionen zu handeln, müssen die Grundlagen im Schlaf beherrscht werden. Denn alle Strategien setzen sich am Ende nur aus diesen Grundlagen zusammen. Auch können damit sehr teure Fehler vermieden werden, denn bei der Eingabe liegen die Felder für den Kauf und den Verkauf direkt nebeneinander. Dies entscheidet darüber, ob du Geld bezahlen musst oder Geld erhältst.

Zu den Grundlagen zählen insbesondere:

  • Was ist ein Put und ein Call
  • Was ist, wenn ich einen Put oder Call kaufe? Welche Rechte oder Pflichten liegen vor?
  • Was ist, wenn ich einen Put oder Call verkaufe? Welche Rechte oder Pflichten liegen vor?
  • Wann lohnt es sich einen Put/ Call zu kaufen bzw. zu verkaufen?
  • Was ist der Zeitwert/ Restwert/ Laufzeit?
  • Was sind Earnings und was gilt es hierbei zu beachten?
  • Was ist die Volatilität und wie kannst du davon profitieren?

2) Handel nur mit deinem eigenen Kapital ohne Hebel. Das heißt – auch wenn dir der Broker die Möglichkeit gibt mit mehr Kapital zu handeln – als du selbst besitzt – solltest du sehr vorsichtig sein, dieses Angebot anzunehmen. Denn der Broker kann jederzeit die Anforderungen anpassen. Zudem besteht das Risiko eines Totalverlustes. 

Beispiel: Das Eigenkapital beläuft sich auf 10.000€, womit komplett gehandelt wird. Sollte es unerwarteter Weise zu einem Börsencrash kommen und du machst 50% Verlust – bleiben immernoch 5.000€ übrig. Handelst du hingegen mit (nur!) Hebel 2 (sprich zwei Mal so viel wie dein Eigenkapital = 20.000€) würden bei 50% Verlust bereits 10.000€ weg sein. Damit wärst du handlungsunfähig, da du kein Kapital mehr besitzt. 

3) Nutze die Möglichkeit eines Demo-Kontos, um vor allem zu Beginn die Eingaben zu trainieren oder auch neue Strategien auszuprobieren. Hierbei kann man zwar nicht die Emotionen trainieren, wie sie im realen Handel mit Echtgeld vorkommen – doch du  eine gewisse Sicherheit, die dir beim Handeln mit deinem eigenen Geld helfen wird. 

Wo und wie findest du passende Optionen

(als Investitionsanlage)

Hierbei gibt es verschiedene Ansätze – auch abhängig des gewünschten Ziels. 

1) Aktien absichern: Hierbei musst du dich entscheiden, wie viel du auf jeden Fall für deine vorhandenen Aktien im Depot haben möchtest – egal wie der Kurs zukünftig steht. Und wie lange du deine Aktien versichern möchtest. Entsprechend dieser Entscheidungen wird die passende Option herausgesucht und gekauft. 

2) Börsendienste: Einige größere Optionshändler bieten sogenannte Börsedienste an. Dies sind in der Regel kostenpflichte Empfehlungen, welches Wertpapier zu welchen Preis gehandelt werden kann. Die gängisten Formen sind dabei der Newsletter oder die E-Mail. Hierbei solltest du jedoch ein paar Punkte beachten:

  • Jeder Anbieter verfolgt eine etwas unterschiedliche Strategie. Diese Strategie sollte zu dir und deiner Depotgröße passen
  • Eigene Variationen der Empfehlungen können zu anderen Ergebnissen führen. 
  • Alle Empfehlungen sind Momentaufnahmen. Da sich der Börsenkurs schnell verändern kann, kann es passieren, dass die gegebenen Empfehlungen bereits nach kurzer Zeit keine Gültigkeit mehr haben. Dies trifft insbesondere bei einem kurzfristigen Handel zu. 
  • Die Verantwortung für jeden Trade (jede Eingabe) liegt bei jedem selbst. Du entscheidest, ob du der Empfehlung folgst oder nicht. 
  • Des Weiteren kann niemand die Zukunft vorhersagen – auch nicht die Profis. Empfehlungen sind Meinungen, wie sich der Kurs entwickeln könnte und wie du dabei am besten proftieren könntest. Hierfür gibt es jedoch keinerlei Garantie. 

3) Indikatoren: Es gibt zahlreiche verschiedene Indikatoren, welche in einer Chartanalysesoftware angezeigt werden können. Hier bewertet man die Indikatoren und versucht, eine Prognose für den zukünftigen Kursverlauf abzuleiten. Zu empfehlen ist dabei, sich auf wenige Indikatoren zu konzentrieren und diese sehr gut deuten zu können. Bedenke auch, dass Indikatoren eine Zusammensetzungen von Daten aus der Vergangenheit sind. Hier lässt sich auch nur eine Vermutung über die Zukunft ableiten. 

4) Erfahrungen: Es hat sich bewährt, eine gewisse Anzahl von Basiswerten (z. B. Aktien) zu beobachten und ein Gefühl für den Kursverlauf zu entwickeln. Förderlich ist dabei, sich mit dem Unternehmen und der Unternehmenspolitik auseinander zu setzen und aktuelle Entwicklungen des Unternehmens zu verfolgen. 

Empfehlung: Handel nur mit Werten die du in deinem Depot haben möchtest (Put) bzw. auch hast (Call). Sollte die Option einmal nicht so laufen, wie es angedacht gewesen ist, musst du dich dennoch wohl fühlen. 

Unsere Empfehlung

Kooperationspartner mit Verlinkungen

Alles auf einem Blick

(Zusammenfassung)

Investitionsmöglichkeit:

Optionshandel

Vermögenswert:

Abhängig des Basiswertes sind Optionen Geldwerte oder Sachwerte 

Formen/ Arten dieser Anlage:

 

Optionen können auf verschiedene, sogenannte Basiswerte gehandelt werden. Diese sind unter anderem Aktien, Indizes oder Rohstoffe.

  • Optionen kaufen (Versicherung)
  • Optionen verkaufen (Geld verdienen)
  • Wertpapiere günstiger kaufen (Sparen)

Vorteile:

  • Einkommen erzielen
  • Absicherung des Wertpapierbestandes
  • Handel direkt an der Börse
  • kein Emittentenrisiko
  • geringer Zeitaufwand
  • zeitlich flexibel
  • reduzierter Kapitaleinsatz im Vergleich zu anderen Börsengeschäften
  • Möglichkeit von steigenden, aber auch von fallenden oder gleichbleibenden Kursen zu profitieren
  • Gewinne möglich, auch wenn der Kurs sich anders entwickelt als vorhergesagt
  • definiertes Risiko
  • direktionaler Handel und nicht-direktionaler Handel

Nachteile:

  • Optionen werden in Kontrakten gehandelt (Kontrakt = 100 Stück)
  • Hebel können sich überproportional negativ auswirken
  • Totalverlust ist nicht auszuschließen
  • Mindestgröße des Kontos erforderlich
  • regelmäßige Kontrolle der Positionen ist erforderlich
  • Optionen haben eine Laufzeit und können wertlos verfallen

Anlageziel:

  • Inflationsschutz
  • Vermögensschutz
  • Vermögensaufbau
  • Diversifikation des Vermögens
  • Geldvermehrung (Renditechancen)
  • Trading (Börsenhandel)
  • Haupteinnahmequelle (großes Depot erforderlich)

Nützliche Fakten

Sicherheit (Risiko): Design ohne Titel11 1

2

Verfügbarkeit: Design ohne Titel11 1

4

Renditeerwartung: Design ohne Titel11 1

4

Erforderliches Wissen: Design ohne Titel11 1

Design ohne Titel11

Zeitaufwand

Wissensaneignung: Design ohne Titel11 1

11

Kaufvorbereitung: Design ohne Titel11 1

14

Kaufvorgang: Design ohne Titel11 1

15

Pflege: Design ohne Titel11 1

12

Kapitalaufwand

Erforderliches Kapital: Design ohne Titel11 1

8

Gesamtinvestitionssumme: Design ohne Titel11 1

6

Anfallende Kosten beim Kauf: Design ohne Titel11 1

9

Anfallende Kosten beim Verkauf: Design ohne Titel11 1

9

Kapitalaufwand

Ist die Anlageform für JEDEN geeignet? Design ohne Titel11 1

3

Ist die Anlage zum Vermögensaufbau ggeignet? Design ohne Titel11 1

5

Haltedauer (damit sich die Anlage rentiert) Design ohne Titel11 1

15

Bonusmaterial