Kryptowährung 2

– die Grundlage für jeden Zahlungsverkehr –

Für den täglichen Zahlungsverkehr ist ein Girokonto zwingend erforderlich. Aus diesem Grund besitzt fast jeder mindestens ein Girokonto – oft auch in Kombination mit einer Kreditkarte und einem oder mehreren Tagegeldkonten.

Als Geldanlage ist ein Girokonto hingegen nicht geeignet – da das vorhandene Guthaben sehr gering bis gar nicht verzinst wird. Zudem verlangen einige Banken ab einer bestimmten Summe Negativzinsen. Das heisst, dass du Geld bezahlen musst, wenn es auf dem Konto liegt. Daher ist eher zu empfehlen, nur so viel Geld auf dem Konto stehen zu lassen, wie für den täglichen Bedarf benötigt wird. Sowie eine gewisse Summe an Rücklagen. Weiteres Geld sollte jedoch in andere Geldanlagen, wie Edelmetalle, Fonds, Aktien, ETFs, usw. investiert werden.

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Investitionsmöglichkeit-Kryptowährung-Börse
Girokonto
– die Grundlage für jeden Zahlungsverkehr –

Inhaltsverzeichnis

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# Was sind Girokonten?

# Was gibt es für Girokonten?

# nützliche Fakten: Girokonten als Investitionsanlage

# Vor- und Nachteile als Investitionsanlage

# Alles zur Eröffnung eines Girokontos

# Alles zur Schließung eines Girokontos

# Alles was du sonst noch wissen solltest: Zeitaufwand, Steuer, …

# Unser Geheimtipp

# Wo und wie findest du das passende Girokonto?

# Unsere Empfehlungen

# Alles auf einem Blick

# Bonusmaterial

Was sind Girokonten?

Girokonten zählen zu den Zahlungsverkehrskonten. Mit solch einen Konto ist es möglich, Geld zu erhalten und aufzubewahren, sowie alle anfallenden Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge abzuwickeln.

In der Regel bietet die Bank einen Überziehungsrahmen (sogenanntes Limit oder Dispo) an. Dies ist eine Art Kredit, welcher bis zur vereinbarten Summe in Anspruch genommen werden kann,  aber nicht muss. Und das ohne Mindestlaufzeit. Für den Zeitraum der Überziehung des Kontos und der damit verbundenen Inanspruchnahme des Dispokredites berechnet die Bank Überziehungszinsen. Wie hoch diese sind, ist abhängig von der jeweiligen Bank. Die Überziehungszinsen können jedoch bis zu 15% jährlich betragen.

Was gibt es für Girokonten?

Gehaltskonto

Auf das Gehaltskonto / Lohnkonto bekommt man das monatliche Einkommen überwiesen und kann notwendige Zahlungen vorzunehmen. Dieses Konto wird in Deutschland am häufigsten genutzt, wobei es keine bis minimalste Zinsen gibt. Das Gehaltskonto kann gebührenpflichtig sein. Kostenlose Gehaltskonten sind in der Regel an einen Mindesteingang einer bestimmten Eurosumme gekoppelt.

Guthabenkonto

Ein Guthabenkonto ist wie ein normales Konto, jedoch ohne Überziehungsrahmen. Es lassen sich Zahlungen empfangen, sowie Überweisungen tätigen – jedoch nur solange Geld auf dem Konto vorhanden ist.  Das Guthabenkonto wird auch als Basiskonto oder Jedermannskonto bezeichnet. Denn jeder kann solch ein Konto eröffnen und am wirtschaftlichen Leben teilhaben – auch wenn diese Person finanzielle Probleme in der Vergangenheit hatte (wie Insolvenzverfahren, hohe Schulden bei anderen Banken, Pfändungen, etc.).

Privatkonto

Ein Girokonto wird als Privatkonto bezeichnet, wenn keine monatlichen Lohnzahlungen eingehen, sondern das Konto andersweitig genutzt wird. Bei diesem privaten Girokonto lassen sich ebenfalls Überweisungen vornehmen, Geld empfangen oder einzahlen, usw.

P-Konto oder Pfändungsschutzkonto

Das P-Konto bietet dem Inhaber einen Schutz vor möglichen Pfändungen – unterscheidet sich ansonsten in seinen Funktionen nicht wesentlich von einem normalen Girokonto. Seit einigen Jahren ist es in Deutschland möglich, dass Gläubiger – denen man Geld schuldet – Zugriff auf das Konto erlangen können. Dabei ist es irrelevant, um welche Geldeingänge es sich handelt und dass ein gewisser Betrag zum Leben benötigt wird. Hierbei hat der Schuldner nur die Möglichkeit, einen gewissen monatlichen Betrag bei Gericht zu beantragen, um seine Ausgaben decken zu können oder ein P-Konto zu eröffnen. Denn das Pfändungsschutzkonto sichert den Kontoinhaber einen monatlichen Freibetrag – alles darüber hinaus, kann gepfändet werden. Die Höhe des Freibetrages kann jedoch angepasst werden, abhängig von unterhaltspflichtigen Personen, notwendige Beträge zur Existenzsicherung, etc.

Gemeinschaftskonto und Einzelkonto

Girokonten lassen sich dahingehend noch unterscheiden, wieviele Kontobesitzer es gibt. Bei einen Einzelkonto hat nur ein Besitzer den Zugriff auf das Konto, sofern keine Vollmachten erteilt werden. Bei einen Gemeinschaftskonto haben alle Kontobesitzer vollen und gleichwertigen Zugriff auf das Konto und können beliebig Ein- als auch Auszahlungen vornehmen.

Wertpapiertransaktionskonto

Ein Wertpapiertransaktionskonto ist eine besondere Form des Girokontos, die dazu dient, Wertpapiere zu verwalten. Auf dieses Konto werden z. B. (regelmäßig) Gelder überwiesen, mit dem Ziel, Wertpapiere zu kaufen. Die Besonderheit hierbei ist weiterhin, dass das Guthaben bei bestimmten Banken verzinst wird.

Und- und Oder-Konto

Das Und- oder Oder-Konto ist eine spezielle Form des Gemeinschaftskontos. Beide Kontoarten sind wie das klassische Gemeinschaftskonto mit mehreren Kontobesitzern – nur mit dem Unterschied, dass jeder Kontoinhaber unterschiedliche Rechte besitzt. Bei dem Und-Konto müssen alle Entscheidungen – was das Geld betrifft – gemeinsam getroffen werden. So bedarf es zum Beispiel bei einer Überweisung oder Abbuchung der Unterschrift des anderen Kontoinhabers. Der Vorteil bei dem Und-Konto ist, dass dieses nicht gepfändet werden kann, solange nur ein Kontoinhaber Schuldner ist. Bei dem Oder-Konto bedarf es nur der Zustimmung eines Kontoinhabers, was die Durchführung von Buchungen, etc. vereinfacht.

Girokonto für Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studenten

Viele Banken bieten besondere Modelle für Girokonten für Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studenten an, die in der Regel auch gebührenfrei sind. Hierbei lohnt es sich verschiedene Angebote einzuholen und wenn möglich ein Startguthaben mitzunehmen.

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Nützliche Fakten

Girokonto als Investitionsanlage

Geldwert

Geldwert vs. Sachwert

Geldwert ohne Inflationsschutz

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Verfügbarkeit

Jederzeit. Im Rahmen eines Dispokredites kann sogar mehr Geld genutzt werden, als Guthaben auf dem Konto vorhanden ist. Hierbei sollten jedoch die Gebühren/Zinsen im Auge behalten werden.

Du kannst das Geld jederzeit vom Konto abheben. Hierbei ist nur zu beachten, dass jede Bank ein gewisses Tageslimit hat, wieviel Geld abgehoben oder auf einmal überwiesen werden darf. Höhere Summen sollten daher vorher bei der Bank angekündigt oder bei der Überweisung telefonisch genehmigt werden.

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Renditeerwartung

Keine – ab einer gewissen Höhe an Guthaben verlangen einige Banken Negativzinsen. 

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Sicherheit

Sicherheit ist vorhanden.

Es gibt auf der einen Seite die staatlich garantierte Einlagensicherung bis 100.000 Euro – auf der anderen Seite jedoch die Richtlinie 2014/49/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Einlagensicherungssysteme. HIER findest Du wichtige Informationen zu dieser Richtlinie, welche du unbedingt kennen solltest!

Des Weiteren sind die Zinsen viel niedriger als die offizielle Inflationsrate, sodass dein Geld auf dem Girokonto langfristig immer weniger wert wird.

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Erforderliches Wissen

Keines bis wenig. Wissen über enthaltene Leistungen und Gebühren ist zu empfehlen. 

Vor- und Nachteile

von Girokonten als Investitionsanlage

Vorteile

Girokonten dienen zum bargeldlosen Geldtransfer und sind rund um die Uhr erreichbar. Die Handhabung ist einfach und auch mit mobilen Endgeräten möglich.Das Geld ist jederzeit verfügbar und kann bei Bedarf auch abgehoben und als Bargeld verwendet werden. Die technische Sicherheit wird stetig erweitert. Eine staatlich garantierte Einlagersicherung bis 100.000 Euro pro Kunden soll das Geld zusätzlich schützen.

Zum Teil fallen keine Kontoführungsgebühren an. Zudem kann durch den Dispokredit mehr Geld genutzt werden, als auf dem Girokonto vorhanden ist.

Das Girokonto kann jederzeit gekündigt werden. Bei einem Bankenwechsel bietet die meisten Banken einen Umzugsservice für Daueraufträge und Co an.

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Nachteile

Das Girokonto ist als Investitionsanlage nicht geeignet, da keine oder nur geringe Guthabenzinsen gezahlt werden. Die Gebühren sind bei Überziehung des Kontos hingehen sehr hoch. Auch können weitere Kosten für Barabhebungen an Fremdautomaten, Bezahlungen im Ausland, Beantragung von Giro- oder Kreditkarten, beleghafte Überweisungen, Zusendung von Kontoauszügen, etc. auf einen zukommen.

Die Geldsumme bei Barabhebungen am Geldautomaten oder am Schalter ist auf ein Tageslimit begrenzt. Größere benötigte Summen müssen einige Tage vorher bei der Bank angekündigt werden. Auch müssen bei einigen Banken Überweisungen ins Ausland ab einer festgelegten Summe genehmigt werden. 

Finanzbehörden haben Einsicht auf das Girokonto. Der Staat kann darauf zugreifen. Des Weiteren sind Pfändungen oder Sperrungen möglich.

Viele Banken verlangen Negativzinsen ab einen gewissen vorhandenen Guthaben.

Alles Wissenswerte zur Eröffnung eines Girokontos

Das solltest du bei der Auswahl eines Girokontos beachten:

Bei der Auswahl eines Girokontos kommt es ganz auf deine Bedürfnisse und Wünsche an. Folgende Fragen solltest du dir vorab beantworten, um das richtige Angebot für dich zu finden:

  • Ist dir eine Vorort-Betreuung wichtig? Ist eine Vorort-Betreuung für dich notwendig?
  • Tätigst du oft Bargeld-Einzahlungen?
  • Willst du überall kostenlos Geldabheben können? In Deutschland oder auch im Ausland?
  • Möchtest du Kontoauszüge ausgedruckt haben oder reichen diese im Online-Postfach?
  • Tätigst du deine Überweisungen online oder noch per Überweisungsträger?
  • Wie hoch dürfen maximal die Kosten für dein Girokonto sein?
  • Hast du einen regelmäßigen Geldeingang auf diesem Girokonto? Wenn ja, wie hoch wird dieser sein?
  • Soll eine Kreditkarte mit eingeschlossen sein?
  • Soll das Girokonto die Möglichkeit haben, zusätzlich weitere Tagegeldkonten zu eröffnen?
  • Soll ein Dispokredit vorhanden sein? Wenn ja, welche Höhe?

Des Weiteren spielt deine Berufsgruppe eine wesentliche Rolle. Viele Banken haben sich auf einzelne Gruppen spezialisiert und nehmen auch nur solche Kunden an. Hierbei kann unter anderem unterschieden werden:

  • Arbeitnehmer/ Selbstständiger/ Freiberufler/ Auszubildender/ Student/ Rentner
  • Beamter/ Heilberufe 

Daran solltest du langfristig beim Girokonto denken:

Beim Girokonto solltest du immer die Gebühren im Auge behalten. Sollte die Bank die Gebühren zu stark anheben oder Anforderungen zu deinem Nachteil ändern, ist es zu empfehlen die Bank zu wechseln. Wenn du deine Einnahmen und Ausgaben immer im Blick hast, ist ein Wechsel ohne viel Aufwand möglich. Viele Banken bieten auch einen Umzugsservice an. 

Diese Kosten können auf dich zukommen:

Folgende Gebühren können auf dich zukommen, wenn du die Leistung in Anspruch nimmst und diese nicht kostenfrei enthalten sind …

  • Kontoführungsgebühren
  • Kontoauszug (ausgedruckt)
  • Einzahlungen
  • Geldabhebung
  • Geldabhebung an Fremdautomaten
  • Ausgabe von Giro- oder Kreditkarte
  • Kreditkartengebühr
  • Kreditkarteneinsatz im Ausland (insbesondere bei Bezahlung in fremden Währungen)
  • Überziehungszinsen (Dispokredit)
  • Überweisungen per Überweisungsträger 
  • Negativzinsen
  • usw.

Wichtig ist, dass dir vor der Kontoeröffnung bewusst wird, welche Dinge kostenfrei mit enthalten sein müssen. Behalte auch immer die Gebühren im Blick. Denn viele kleine Summen ergeben auch hohe Ausgaben. 

Soviel (eigenes) Kapital benötigst du, um ein Girokonto zu eröffnen:

Die Eröffnung eines Girokontos ist kostenlos. Manche Banken verlangen einen regelmäßigen Zahlungseingang, damit es dauerhaft kostenlos bleibt. Es gibt kein Mindestguthaben, welches Du immer mindestens auf den Konto haben musst. 

Ablauf der Girokonteneröffnung:

Die Eröffnung eines Girokontos ist bei einem Beratungstermin bei der Bank oder online möglich. Erkundige dich vorab, ob du die Voraussetzungen der Bank erfüllst und ob dir die Konditionen und Gebühren der Bank zusagen.

Für die Eröffnung benötigst du deinen Personalausweis und ggf. einen Einkommensnachweis oder andere direkt von der Bank geforderte Unterlagen.

Direkteröffnung bei der Bank: Vereinbare einen Termin mit einen Bankberater und bringe die von der Bank gewünschten Unterlagen zum Termin mit. Die Eintragung aller Daten übernimmt der Bankberater. Prüfe alle eingetragenen Daten. Anschließend an den erforderlichen Stellen unterschreiben und fertig ist die Kontoeröffnung. Der Bankberater händigt dir ein Exemplar oder eine Kopie der Vertragsunterlagen aus und legt sich eine Ausweiskopie mit zu den Akten. Karten, Zugangsdaten, etc. erhältst du in den kommenden Tagen per Post zugeschickt.

Onlineeröffnung: Suche dir eine Bank aus und folge dort den Anweisungsschritten zur Kontoeröffnung. Trage alle Daten ein und schicke das Formular ab. Hast du die Identitätsbestätigung per Post-ID gewählt, drucke das beigefügt Dokument aus. Gehe damit zu einer beliebigen Postfiliale mit deinen Personalausweis. Dort wird deine Identität bestätigt und kostenfrei direkt zur Bank geschickt. Alle Unterlagen erhältst du die kommenden Tage per Post zugeschickt. Bei machen Banken kannst du dich inzwischen auch via Video-Chat o. ä. legitimieren.

Alles Wissenswerte zum Schließen eines Girokontos

Daran solltest du bei der Schließung denken:

Die Kontoschließung ist unkompliziert. Die meisten Banken haben Fomulare für die Kündigung im internen Bereich hinterlegt.

Wichtig ist, dass du dir eine Liste anfertigst, welche Daueraufträge zum neuen Konto übernommen werden sollen. Hier bieten auch viele Banken einen Umzugsservice an. Erkundige dich vorab bei deiner neuen Bank über dieses Angebot.

Solltest du den Dispokredit in Anspruch genommen haben, wird die Bank die ausstehenden Gelder zurückverlangen, zuzüglich angefallener Zinsen.

Diese Kosten kommen bei der Schließung auf dich zu:

keine

Ablauf der Kontoschließung:

Fülle das im internen Bereich hinterlegt Fomular zur Kündigung aus oder verfasse ein kurzes Kündigungsschreiben. Unterschreibe das Dokument und schicke es an die angegebene Adresse zur Bank. Eine Kündigungsbestätigung erhältst du in den darauffolgenden Tagen. 

Alles was du sonst noch wissen solltest

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Zeitaufwand für die Eröffnung

Wenig Zeitaufwand. Es ist sinnvoll vorab etwas Zeit in die Findung des passenden Kontos zu stecken. Die Eröffnung ist innerhalb 1 – 2 Stunden erfolgt. Die Unterlagen werden in den folgenden Tagen per Post zugeschickt. 

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Zeitaufwand für die Schließung

Sehr wenig Zeitaufwand. Fomular ausfüllen oder kurzes Kündigungsschreiben verfassen und abschicken. 

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Anfallende Steuer beim Kauf

Keine

Solltest du Zinsen erhalten, müssen diese versteuert werden (Kapitalertragssteuer + Solidaritätszuschlag). Hierfür kann jedoch für jedes Konto ein Freistellungsauftrag beantragt werden.

Hinweis: Stand 08/2020. Diese Informationen ersetzen keine steuerliche Beratung. Hierzu sind wir nicht berechtigt. Für weitere Informationen und für eine steuerliche Beratung wende dich bitte an deinen Steuerberater.
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Anfallende Steuer beim Verkauf

Keine

Hinweis: Stand 08/2020. Diese Informationen ersetzen keine steuerliche Beratung. Hierzu sind wir nicht berechtigt. Für weitere Informationen und für eine steuerliche Beratung wende dich bitte an deinen Steuerberater.

Unser Geheimtipp

Selbst wenn es sich, um so etwas banales wie die Eröffnung eines Girokonto handelt, lohnt es sich die Konditionen und Gebühren der einzelnen Banken zu vergleichen. Insbesondere auf Kontoführungsgebühren, Überziehungszinsen, Kosten für Überweisungen, etc. sollte geachtet und die Kosten zusammengerechnet werden.

Wähle idealerweise ein Guthabenkonto – sprich ein Girokonto ohne Überziehungsrahmen. Damit kommst du erst gar nicht in die Versuchung dein Konto zu überziehen und hohe Zinsen zu bezahlen.

Auch ist es zu empfehlen Direktbanken anstatt Filialbanken zu wählen – denn diese sind durch ihre geringere Kostenstruktur günstiger und bieten höhere Zinsen an. Voraussetzung ist hierbei, dass du den Vorort-Service nicht benötigst – denn Direktbanken haben nur vereinzelt Filialen in den größeren Städten.

Solltest du dich für eine Bank entscheiden, bei der ein Familienmitglied, Freund oder Bekannter etc. auch ist – schaue direkt bei der Bank nach, ob es Freunde-werben-Freunde-Aktionen gibt. Beachte auch Aktionen mit Startguthaben. So sicherst du dir weitere Vorteile. Frage am Besten direkt bei dieser Bank diesbezüglich nach.

Einige Banken bieten auch weitere Vorteile an, wie Vergünstigungen bei Veranstaltungen. Frage einfach nach, was die Bank sonst noch zu bieten hat.

Solltest du über regelmäßiges Guthaben verfügen und dieses als Rücklage nutzen wollen, solltest du ein zusätzliches (angeschlossenes) Tagegeldkonto nutzen. Die Übertragung ist mit wenigen Klicks möglich, innerhalb ein bis zwei Tage bei Bedarf wieder auf dem Girokonto gutgeschrieben und du erhältst ggf. ein paar Cents oder Euros Zinsen.

Wo und wie findest du das passende Girokonto

Hierbei lohnt es sich im ersten Schritt einen Online-Vergleich durchzuführen und die Ergebnisse mit den eigenen Anforderungen zu überprüfen. Dabei solltest du unter anderem auf folgende Punkte achten:

  • Höhe der Kontoführungsgebühren
  • zusätzlich anfallende Grundgebühren
  • weitere mögliche Gebühren (wie Überziehungszins, Überweisung, etc.)
  • Anzahl der Filialen (wenn gewünscht und benötigt)
  • Anzahl der Geldautomaten oder weiterer Möglichkeiten Geld abzuheben
  • Sonderaktionen mit Startguthaben
  • Voraussetzungen für die Kontoeröffnung
  • Gebühren für die Kreditkarte

Vereinbare bei Bedarf direkt einen Termin bei der Bank und/ oder lasse dir Angebote zukommen. Frage auch Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder nach ihrer Bank und wie zufrieden sie mit dieser sind. Achte hierbei nur darauf, dass ihre Anforderungen an die Bank auch deinen Wünschen entsprechen. 

Unsere Empfehlung

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Alles auf einem Blick

(Zusammenfassung)

Investitionsmöglichkeit:

Anlage

Vermögenswert:

Geldwert ohne Inflationsschutz

Formen/ Arten dieser Anlage:

  • Gehaltskonto
  • Guthabenkonto
  • Privatkonto
  • P-Konto
  • Wertpapiertransaktionskonto
  • Gemeinschafts- und Einzelkonten
  • Und- und Oder-Konto
  • Girokonten für Kinder, Jugendliche, Azubis, Studenten

Vorteile:

  • bargeldloser Geldtransfer
  • jederzeit verfügbar
  • Zugriff per Online-Banking oder Mobile-App
  • Barabhebungen sind möglich
  • Geldverfügbarkeit über das Guthaben hinaus (Dispokredit möglich)
  • teilweise kostenlose Kontoführung
  • jederzeit kündbar
  • staatlich garantierte Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde
  • mit Tagegeldkonten kombinierbar

Nachteile:

  • keine oder nur geringe Guthabenzinsen
  • hohe Überziehungszinsen
  • evtl. Kontoführungsgebühren
  • Überziehungsrahmen kann bei einigen Banken nicht auf 0 gesetzt werden
  • abhängig der Bank zusätzliche Kosten (wie Barabhebung bei Fremdautomaten, Kreditkarten, etc.)
  • Staatlicher Zugriff/ Sperrung ist möglich
  • Pfändung ist möglich
  • Finanzbehörden können Einsicht nehmen
  • evtl. Negativzinsen ab einen gewissen Guthaben

Anlageziel:

  • Geld des täglichen Lebens verwenden
  • Rücklagen bilden/ Sicherheiten aufbauen
  • Arbeitskonto
  • private Nutzung

Nützliche Fakten

Sicherheit (Risiko): Design ohne Titel11 1

4

Verfügbarkeit: Design ohne Titel11 1

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Renditeerwartung: Design ohne Titel11 1

2

Erforderliches Wissen: Design ohne Titel11 1

2

Zeitaufwand

Wissensaneignung: Design ohne Titel11 1

15

Kaufvorbereitung: Design ohne Titel11 1

15

Kaufvorgang: Design ohne Titel11 1

15

Pflege: Design ohne Titel11 1

15

Kapitalaufwand

Erforderliches Kapital: Design ohne Titel11 1

10

Gesamtinvestitionssumme: Design ohne Titel11 1

10

Anfallende Kosten beim Kauf: Design ohne Titel11 1

10

Anfallende Kosten beim Verkauf: Design ohne Titel11 1

10

Kapitalaufwand

Ist die Anlageform für JEDEN geeignet? Design ohne Titel11 1

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Ist die Anlage zum Vermögensaufbau ggeignet? Design ohne Titel11 1

2

Haltedauer (damit sich die Anlage rentiert) Design ohne Titel11 1

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Bonusmaterial